Übungen

Wie jedes Jahr im November stand auch vergangenen Samstag wieder unsere Nachtübung auf dem Übungsplan. Zu Beginn wurden kleinere Experimente durchgeführt, wo unter anderem

auch das Thema Teelichtofen, das gerade in aller Munde ist, auf den Prüfstand gestellt wurde. Resultat: Durchgefallen. Zum einen ist die Heizleistung so gering, dass eine Erwärmung des

Raumes mit angenommenen 5 Teelichtern nicht stattfindet. Zum anderen ist die Brandgefahr bei dieser DIY-Heizung extrem hoch, da u.a. die Kerzen keinen ausreichenden Abstand zueinander

haben und zum anderen ein Wachsbrand mit einem Fettbrand verglichen werden kann. Das bedeutet, dass dies niemals mit Wasser gelöscht werden darf.  Des Weiteren wurde sich das

Thema "Blackout", das aktuell ebenfalls sehr häufig in den Medien auftaucht, näher angeschaut. Welche Möglichkeiten haben wir als Feuerwehr? Welche Schritte/Maßnahmen sind zu tun?

Wie viele Treibstoffvorräte haben wir? Nach einer langen Diskussionsrunde wurden einige Gerätschaften wie bspw. Stromaggregat, Lichtmast etc. aufgebaut und die Funktion und Handhabung

besprochen. Anschließend haben wir den Abend mit gemütlichem Beisammensein und Steaks/Bratwürsten ausklingen lassen.

Bei unserer Monatsübung im Oktober stand das Thema technische Hilfeleistung im Mittelpunkt. Anhand eines Fahrzeuges wurde eine große Seitentüröffnung durchgeführt.

Im Einsatz waren die Schere, der Spreizer, die Rettungszylinder, das Halligantool und die Unterbausätze. Es wurden verschiedene Techniken für eine patientenorientierte Rettung

durchgesprochen sowie Tipps und Tricks. Im Anschluss wurde sich bei Steaks und Bratwürsten gestärkt und gemütlich beisammen gesessen. 

Bei unserer Monatsübung im September stand das Thema "Einsatzübung" auf dem Plan. Hierfür hatten sich unsere Gruppenführer und Kommandanten wieder etwas Besonderes einfallen lassen.

Einsatzmeldung war ein vermisster Kaminkehrer. Als Übungsstätte diente das Gerätehaus. Die Person wurde schließlich auf dem Dachboden gefunden, musste erstversorgt werden und wurde im

Anschluss mit Hilfe des Spineboards über die Zugtreppe nach unten gebracht. Zusätzlich wurde durch unseren Kameraden Thomas, der die SAN A/B Ausbildung absolviert hat, alles rund um das

Thema Erste Hilfe besprochen.

Einmal im Jahr findet die sogenannte Standortschulung statt, bei der die Themen rund um den Bereich Atemschutz durchgegangen werden.

Schwerpunkte waren dieses Jahr die sogenannten Totmannmelder und deren Funktionsweise/Handhabung. Außerdem ging es um die

Atemschutzüberwachung. Hierzu hat unser Atemschutzgerätewart ein neues Formular entworfen, welches uns die Überwachung der eingesetzten

Trupps im Ernstfall erleichtern soll.

 

Zur Übersicht als PDF auf das Vorschaubild klicken.

Zusätzlich sind die Termine im Kalender eingetragen.

 

Das Thema unserer Monatsübung im Juli hieß "Einsatzübung". Hierfür lassen sich unsere Kommandanten und Gruppenführer immer etwas besonderes einfallen.

Angenommen wurde ein verunglückter PKW, der zuerst gegen einen Baum prallte und im Anschluss auf dem Dach an einer Böschung zum Liegen kam.

Aufgabe für die Kameraden/-innen bestand zum einen darin, den verunfallten Fahrer patientengerecht zu befreien und zum anderen das Fahrzeug gleichzeitig gegen

abrutschen/kippen zu sichern. Hierfür wurde das Auto mit entsprechenden Klötzen unterbaut und mit einer Steckleiter und einem Spanngurt am hinteren Reifen gesichert.

Des Weiteren wurde eine Methode getestet, bei dem das Auto mittels Steckleitern und Manneskraft wieder auf seine vier Reifen befördert wird.

  

Das Thema Kartenkunde spielt auch bei der Freiwilligen Feuerwehr eine wichtige Rolle. Gerade bei Waldbränden, die in den wenigstens Fällen eine Straße und

Hausnummer besitzen, ist es erforderlich, die von der Leitstelle genannten Koordinaten zu verstehen, um zu dem genauen Einsatzort zu gelangen. Natürlich werden

wir auch hier von der modernen Technik unterstützt, nämlich dem GPS (Global Positioning System). Das allerdings nur funktioniert, wenn der Empfang zu den

entsprechenden Navigationssatelliten einwandfrei funktioniert. Falls die Technik aber mal nicht zur Verfügung steht, haben wir alternativ UTM-Koordinaten, welche

man aus einer Karte ablesen kann. Nach kurzer Theorie, was UTM bedeutet und wie sich die Koordinaten zusammen setzen, mussten die Kameraden/-innen mit beiden

Fahrzeugen verschiedene Zielpunkte auf einer Karte entsprechend zuordnen und ansteuern. So wurde das Wissen auch in der Praxis gefestigt.

Termine

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